Ein besonderer Adventskalender www.24-gute-taten.de.

Veröffentlicht auf von Gabriele Wiedemann

Auch für das kommende Jahr 2019 gibt es einen Adventskalender mit guten Taten für dich zu erwerben! Einfach unter www.24-gute-taten.de reinschauen!

https://www.24-gute-taten.de

24 gute Taten,
der besondere Adventskalender z.B. für
das Klassenzimmer
Die Klasse 1b in Grünenbach hat  den
„24gute Taten – Adventskalender“ geschenkt bekommen.

Auf diese Weise können die Schüler und Schülerinnen
in der Adventszeit jeden Tag eine gute Tat
vollbringen. Beispiele: „Eine Mahlzeit für ein
Schulkind einer Romagemeinde in Mazedonien“
oder „je ein Frühstück für 10 Kindergartenkinder
in Nepal“. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man anderen
helfen kann“ (Schülerkommentar).


Eine großartige Idee, wieauch ich finde!

(Dieser Artikel stammt aus der Schulzeitung "Fenster" der Grundschule Laubenberg & Röthenbach

Unten seht ihr die Aktion vom heutigen Tag: Sandornsetzlinge für die Mongolei

weitere Adventkalendertürchen unter www.24-gute-taten.de

Auf der Suche nach einem originellen Adventskalender entstand die Idee für 24guteTaten. Ein Adventskalender gefüllt mit 24 guten Taten. Erhältlich ab einer Spende von 24 €. Täglich erfährt man hinter den Türchen, welche Aktion man heute mit der Spende möglich gemacht hat.

2016 – Tag 22
Ein Sanddornsetzling <br />
für einen Gärtner <br />
in der Mongolei
 

Tag 22

Ein Sanddornsetzling
für einen Gärtner
in der Mongolei

 
 
Khaliun Sum, Gobi-Altai-Aimag

Land:

Mongolei  

Hauptstadt:

Ulanbator

 

Einwohner:

2 959 100

 

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf:

3 946 USD

 

Human Development Index:

Platzierung 90 von 188

 

Besonderheiten:

Die Mongolei ist extrem bevölkerungsarm und hat nur 1,73 Einwohner auf einem Quadratkilometer, in abgelegenen Provinzen im Westen und Süden sind es noch weniger (unter 1,5).

 
 
 
2016_day_22
 
 

Zukunftsperspektiven für junge Mongolen pflanzen

Sanddornaufforstung gegen Überweidung und Arbeitslosigkeit

Khaliun Sum in der Mongolei ist von 3.000 Meter hohen Gebirgszügen des Altaigebirges umgeben. Das Gebiet ist eine karge Gras- und Wüstensteppe. Nur wenige Pflanzen gedeihen hier. Auch für die Herden der nomadischen Viehzüchter wird es immer schwieriger unter den harten Bedingungen zu überleben. Der Klimawandel macht sich immer mehr mit sehr kalten Wintern und kurzen, heißen Sommern sowie großer Trockenheit bemerkbar. Obwohl sich die klimatischen Bedingungen verschlechtern, wachsen die Herden. So schreitet die Überweidung immer stärker voran. Die Jugendlichen der nomadischen Familien können sich nicht, wie es einmal Tradition war, durch die Erträge der Nomadenwirtschaft ernähren und brauchen andere Erwerbsmöglichkeiten.

Die Initiative STEPPENKIND unterstützt Jugendliche Sanddorn anzupflanzen. Der Sanddorn stellt eine neue Einnahmequelle dar, denn er ist in der ganzen Welt gefragt und kann zu vielfältigen Produkten verarbeitet werden. Sanddorn wächst auch unter den extremen klimatischen Bedingungen der mongolischen Steppe und wirkt außerdem der Wüstenbildung entgegen.

Hintergrund

Bis ungefähr 1930, vor der Phase der kommunistischen Kollektivierung, wanderten die Nomaden über lange Strecken, damit die Tiere frische Grasflächen fanden. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Zentralverwaltungswirtschaft in 1990, waren die Viehzüchter sich selbst überlassen. Leider war das traditionelle Fachwissen, das sich über Jahrhunderte bewährt hatte, durch die Jahre der Unselbständigkeit weitgehend verloren gegangen. Die Anzahl der Tiere wurde, ungeachtet der Bodenverhältnisse vermehrt, um die größer gewordenen Familien zu ernähren. Das verstärkte wiederum die Überweidung der Böden, z.B. durch eine Überzahl an Kaschmirziegen. Auch die Auswirkung der Marktgesetze und der Globalisierung - z.B. Dumpingpreise für Erzeugnisse der Viehzucht - ließ die Erträge geringer werden. Darüber hinaus tragen Klimaveränderungen zur Verarmung der Nomaden im kargen Altaigebiet und anderen Gegenden der Mongolei hinzu.

Weil viele junge Menschen keine Chancen mehr in der Heimatregion haben, wandern sie in die Hauptstadt Ulaanbaatar ab und werden dort bitter enttäuscht. Auch hier ist die Arbeitslosigkeit hoch. Sehr oft suchen sie Trost im Alkohol. Alternativen zur Viehzucht in der Heimatregion werden dringend gebraucht.

Die gute Tat

Eine Sanddorn-Plantage von 5.000 Sanddorn-Setzlingen auf 5.000 Quadratmetern, wird von Jugendlichen selbst anpflanzt, die vorher erfolgreich einen Fachlehrgang absolviert haben. Zunächst werden 2 junge Gärtner in der Plantage arbeiten können und ihr Auskommen finden. Später können 3-4 weitere Arbeitsplätze durch die Bewirtschaftung der Plantage entstehen, die sich nach 3-4 Jahren selbst trägt.

Herausforderung

Extreme Klimaverhältnisse wie Trockenheit, Kälte und Wind sind eine große Herausforderung. Bewässerungskanäle wurden angelegt, die periodisch Wasser führen, Sträucher dienen dem Windschutz und halten die Tierherden von der Pflanzung fern.

Ziel
Notwendigkeit
Aktivität
Zählbare Leistung

Nach ca. 7 Monaten

Ergebnis

Nach ca. 3 Jahren

Systemrelevante Wirkung

Nach ca. 7 Jahren

Arbeitsplätze und Unterhalt für junge Mongolen in Khaliun Sum.
Lokale NGO kauft Setzlinge und Geräte, pachtet Anbauflächen, junge Gärtner pflanzen und bewirtschaften die Sanddorn-Plantage.
5.000 Sanddornsetzlinge wurden gepflanzt, bewässert, gepflegt und im Wuchs beobachtet. 2 Gärtner haben dafür ein Monats-Gehalt bezogen.
Die Bewirtschaftung der Sanddorn-Plantage gibt 2 -4 Gärtnern Arbeit und Unterhalt. Die Erdkrume wird feuchter gehalten und gegen Erosion gesichert.
Junge Menschen erhalten Alternativen für ihre Existenzsicherung in der Heimatregion und sind nicht mehr gezwungen, Heimat und Familie zu verlassen.

 

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